AGB App-Service
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
für die Entwicklung von mobilen Anwendungen
Geltungsbereich
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen dem Anbieter und seinen Kunden über die Erstellung von mobilen Anwendungen (Apps).
(2) Anbieter ist:
Jessica Korb
Amtsgasse 18
55546 Neu-Bamberg
Deutschland
E-Mail: glatra.support@gmail.com
(3) Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, sofern ihrer Geltung nicht ausdrücklich zugestimmt wurde.
Vertragsgegenstand
(1) Gegenstand des Vertrages ist die Erstellung einer einfachen mobilen Anwendung (Android-App) nach den vom Kunden mitgeteilten Anforderungen.
(2) Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der individuellen Vereinbarung zwischen Anbieter und Kunde (z. B. Nachrichten, E-Mail, Auftragsbestätigung oder Angebotsbeschreibung).
(3) Der Anbieter erstellt Apps ausschließlich im vereinbarten Funktionsumfang. Ein Anspruch auf zusätzliche Funktionen besteht nicht.
Leistungsumfang
(1) Der Anbieter erstellt eine Android-App gemäß der vereinbarten Funktionsbeschreibung.
(2) Der vereinbarte Preis umfasst ausschließlich die zuvor abgestimmten Funktionen.
(3) Änderungswünsche oder zusätzliche Funktionen nach Beginn der Entwicklung sind nicht im ursprünglichen Preis enthalten und können gesondert berechnet werden.
(4) Der Anbieter ist berechtigt, zur Umsetzung geeignete technische Lösungen, Frameworks oder Drittanbieter-Dienste zu verwenden.
Mitwirkungspflichten des Kunden
(1) Der Kunde verpflichtet sich, alle zur Umsetzung der App erforderlichen Informationen rechtzeitig bereitzustellen.
(2) Dazu gehören insbesondere:
Funktionsbeschreibung
gewünschter App-Name
Design- oder Layoutwünsche
Inhalte wie Texte, Bilder oder Logos
(3) Der Kunde versichert, dass er über alle erforderlichen Rechte an bereitgestellten Inhalten verfügt.
(4) Der Anbieter übernimmt keine Haftung für Urheberrechtsverletzungen, die durch vom Kunden bereitgestellte Inhalte entstehen.
Veröffentlichung von Apps
(1) Auf Wunsch des Kunden kann der Anbieter die App im Google Play Store oder auf anderen Plattformen veröffentlichen.
(2) Die Entscheidung über die Veröffentlichung liegt ausschließlich bei dem jeweiligen Plattformbetreiber (z. B. Google).
(3) Der Anbieter übernimmt keine Garantie dafür, dass eine App von Plattformbetreibern akzeptiert oder dauerhaft verfügbar bleibt.
Vergütung
(1) Die Vergütung richtet sich nach der individuellen Vereinbarung zwischen Anbieter und Kunde.
(2) Der Anbieter arbeitet als Kleinunternehmer gemäß § 19 UStG. Es wird daher keine Umsatzsteuer ausgewiesen.
(3) Die Zahlung erfolgt nach Vereinbarung, in der Regel nach Fertigstellung der App oder gemäß individueller Absprache.
Gewährleistung
(1) Der Anbieter gewährleistet, dass die App zum Zeitpunkt der Übergabe im Wesentlichen den vereinbarten Funktionen entspricht.
(2) Kleinere technische Fehler oder Abweichungen, die die grundlegende Funktion der App nicht erheblich beeinträchtigen, gelten nicht als Mangel.
(3) Ein Anspruch auf kostenlose Erweiterungen oder zusätzliche Funktionen besteht nicht.
Haftung
(1) Der Anbieter haftet nur für Schäden, die auf vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten beruhen.
(2) Für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn oder Datenverluste wird keine Haftung übernommen, sofern keine zwingenden gesetzlichen Vorschriften entgegenstehen.
(3) Der Anbieter übernimmt keine Haftung für die Nutzung der App durch den Kunden oder durch Endnutzer.
Nutzungsrechte
(1) Nach vollständiger Bezahlung erhält der Kunde das einfache Nutzungsrecht an der erstellten App.
(2) Der Anbieter bleibt berechtigt, technische Komponenten oder allgemeine Programmstrukturen auch in anderen Projekten zu verwenden.
Kündigung
(1) Beide Parteien können den Vertrag vor Fertigstellung der App kündigen, sofern ein wichtiger Grund vorliegt.
(2) Bereits erbrachte Leistungen können anteilig berechnet werden.
Änderungen dieser AGB
Der Anbieter behält sich vor, diese AGB jederzeit anzupassen. Für bestehende Verträge gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültigen Bedingungen.
Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
(2) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt (salvatorische Klausel).
Zahlungsbedingungen
(1) Die Zahlung erfolgt grundsätzlich im Voraus (Vorkasse), sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.
(2) Mit der Entwicklung der App wird erst begonnen, nachdem der vereinbarte Betrag vollständig beim Anbieter eingegangen ist.
(3) Erfolgt keine Zahlung innerhalb eines angemessenen Zeitraums, ist der Anbieter nicht verpflichtet, mit der Entwicklung der App zu beginnen.
Widerrufsrecht bei digitalen Dienstleistungen
(1) Verbraucher haben grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen.
(2) Der Kunde kann jedoch ausdrücklich verlangen, dass der Anbieter bereits vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Entwicklung der App beginnt.
(3) In diesem Fall erklärt sich der Kunde ausdrücklich damit einverstanden, dass mit der Ausführung der Dienstleistung sofort begonnen wird und bestätigt gleichzeitig, dass er mit vollständiger Vertragserfüllung durch den Anbieter sein Widerrufsrecht verliert.
(4) Erfolgt dieser ausdrückliche Wunsch des Kunden, beginnt der Anbieter nach Zahlungseingang mit der Entwicklung der App.
(5) Der Verzicht auf das Widerrufsrecht erfolgt freiwillig durch eine ausdrückliche Zustimmung des Kunden, beispielsweise per E-Mail, Nachricht oder durch Bestätigung im Bestellprozess.